Frettchenhilfe im Allgäu

LIHA


  • Liha_2
  • Liha_3
  • Liha_1
  • Liha_4




Liha: verstorben am 02.04.2026

Bärbel hat immer gesagt, dass ich einen Schlafzimmerblick habe und dass ich eine ganz bezaubernde und besonders verschmuste alte Dame bin.
Im Dezember 2024 durfte ich zusammen mit meiner Schwester Sushi bei den Alpenfrettchen einziehen. Da wir ganz schlimme Zähne hatten, wurden wir kurz nach unserer Ankunft zur Tierärztin gebracht. Leider hatte Sushi einen riesigen Tumor im Rachen und durfte deshalb nicht wieder aufwachen. Sie hat mir so sehr gefehlt, ich habe sehr um sie getrauert und mich zurückgezogen.

Nach und nach habe ich dann Vertrauen zu den vielen anderen meiner Art gefasst und war auch glücklich in meinem Zuhause für immer. Was habe ich den großen Garten geliebt, wie sehr habe ich die Nähe von Bärbel und Klaus und ihre Zuwendung genossen.

Vorgestern habe ich spät abends mit Bärbel ganz toll gespielt, sie meinte, dass sie mich so ja noch nie erlebt hat und ob ich in den Jungbrunnen gefallen sei. Da wusste sie noch nicht, dass dies mein letzter Tanz sein würde, dass ich mich für die schöne Zeit bedankt habe.
Am nächsten Tag dann mein Zusammenbruch, mein Kacki war ganz schwarz und hat nach Eisen gerochen. Bärbel hat alles versucht mir zu helfen, Schmerzmittel und Infusionen konnten meinen Zustand nur lindern. Die Tierärztin meinte, dass da ein Tumor geplatzt sei und es besser sei, mich zu Sushi gehen zu lassen.
Bärbel hat mich in ihren Armen gehalten und meine letzte Reise mit vielen Tränen begleitet.
Ich bin nun wieder mit meiner geliebten Schwester zusammen und habe ihr ganz viel von meinem Leben bei den Alpenfrettchen zu erzählen.

Danke für die Zeit mit unserer zauberhaften Liha, Du wirst für immer in unseren Herzen leben.

Update: Dezember 2024

Liha hat sich super in die Gruppe integriert.

Aufnahme am 28.09.24

Liha und Susi (Schwestern)
geboren 2019
(Susi verstorben am im Oktober)

Wieder einmal Umzugsopfer und wieder einmal hat nicht der Verstand, sondern das Herz ja gesagt. Ja, zu zwei so unglaublich lieben Wusels. Liha pummelig, Susi sehr mager, schnell war klar, da muss so schnell als möglich eine Zahnbehandlung erfolgen, denn so katastrophale  Zähne habe ich noch nie gesehen. Schon drei Tage nach ihrem Einzug hatten wir einen Termin bei unserer Tierärztin.
Eine Stunde später der Anruf, Susi muss erlöst werden, sie hat einen Tumor am Gaumen
Ein Plattenkarzinom, absolut bösartig, nicht heilbar. Ich bin sofort in die Praxis gefahren, um Susi auf ihrem letzten Weg zu begleiten.
Kaum zu glauben, wie sehr man ein Tier bereits nach wenigen Tagen liebt, wie unglaublich weh es tut, nicht mehr helfen zu können.
Liha hat die Zahn OP gut überstanden, die selbstbewusste Omi  lebt nun in unserer Seniorengruppe. Als sie den großen Garte entdeckt hat, ist sie ewig gehüpft und gesprungen, einfach nur schön, das zu beobachten.
Noch liegt sie alleine in ihrer Hängematte, ich hoffe, dass sich das bald ändert.
Ach, wäre es schön, wenn Susi noch bei ihr wäre, aber leider hat das Schicksal anders entschieden.
Positiv ist anzumerken, dass die Vorbesitzerin die Tierarztkosten übernehmen wird.

 
E-Mail
Anruf
Karte
Infos
Instagram